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Vlog #09 – über die CO2-Steuer und Emissionszertifikate

In diesem Video beschreibe ich die unterschiedlichen Anreizsysteme von einer CO2-Steuer und von Emissionszertifikaten. Ziel dieser beiden Maßnahmen ist die Reduktion des CO2-Ausstoßes auf ein Maß, das mit den Klimaschutzzielen vereinbar ist.

Ich erkläre, dass mit einer CO2-Steuer der Marktpreis erhöht werden soll, um so die Nachfrage zu senken. Das funktioniert natürlich nur, wenn es etwas gibt, das sich Preiselastizität nennt, also wenn eine Preisänderung auch zu einer Nachfrageänderung führt. Das ist nicht immer der Fall, und insbesondere lässt sich der Nachfragerückgang (und damit die Einhaltung der Klimaschutzziele) nicht vorhersagen. Darüber hinaus erkläre ich, dass eine regelmäßig anfallende Steuer für Politiker IMMER interessant ist, weil es zu Einkommen führt, mit dem man Projekte im politisch eigenen Interesse verfolgen kann. Eine Reduktion des CO2-erzeugenden Produkte führt zu einem geringeren Steueraufkommen, was für einen Finanzminister zunächst mal schlecht ist.

Weiter beschreibe ich, dass man mit CO2-Zertifikaten eine Menge an CO2-Ausstoß nachbilden kann. Die Verpflichtung jedes Unternehmens, eine Menge Zertifikate zu besitzen, die dem jährlichen CO2-Ausstoß entsprechen, macht den Schaden am Gemeingut (man nennt das auch externe Effekte) greifbar. Eine Reduktion der Zertifikatemenge hat nun zur Folge, dass die Menge des erlaubten CO2-Ausstoßes direkt reduziert wird.

Wer mehr zu Richard Musgrave und “Public Goods” wissen möchte: https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Musgrave

Ein kleines Erklärvideo zu “Public Choice”: https://www.youtube.com/watch?v=xkjrsDiQcRk

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